Einführung

Für was Easy?
Wo kein Easy?

So einfach geht's:
(ein paar Beispiele für das Arbeiten mit Easy)

Szene speichern
Ablauf steuern
Szene bearbeiten
Chaser
Lichtpultseite erstellen
Audio-Steuerung
Sound-To-Light
Kennlinie erstellen

Kurz gefasst

Versionen
Steuerung externer Geräte
DMX-Ausgabe
Gruppen
DMX-In

Für was Easy?

LightControl Easy ist eine sehr universelle Lichtsteuerung. Es gibt kaum Vorhaben, die damit nicht umgesetzt werden können.

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Wo kein Easy?

Für kleine Projekte kommen auch Mini und Party in Frage: Durch deutlich weniger Features ist dort die Bedienung entsprechend einfacher.

Bei sehr großen Projekten wird die Zahl von 1024 Kanälen nicht ausreichen.

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Szene speichern

Um eine Szene zu speichern, gehen Sie wie folgt vor:

1.) Stellen Sie die Szene im Lichtpult ein

Mit den Fadern können Sie die Intensität der einzelnen Kanäle bestimmen. Um einen Kanal auf 100% zu setzen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Flash-Button.

HTP-Kanäle werden bei Veränderung automatisch aktiviert, Sie können aber auch Aktivierungsgruppen verwenden, um beispielsweise alle Gobo-Kanäle zu aktivieren.

Die Szene kann nun im Textbuch oder auf einen Master gespeichert werden.

2. a) Szene im Textbuch speichern

Gehen Sie in's Textfenster und setzen den Cursor an die Stelle, an der später der Einsatz erfolgen soll. Rufen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü auf und wählen den Eintrag eingestellte Szene.

Um bei dieser Gelegenheit eine Überblendzeit festzulegen, ziehen Sie den Reglerrechts oben auf den gewünschten Wert.

2. b) Szene auf einen Master speichern

Gehen Sie in's Master-Fenster und dort über den Master, auf den die Szene gespeichert werden soll und rufen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag eingestellte Szene speichern auf.

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Ablauf steuern

Um einen gespeicherten Ablauf zu steuern, führen Sie folgende Schritte aus:

1.) Auf den ersten Schritt gehen

Klicken Sie um Textfenster auf den Button erster Schritt. Der erste Schritt wird markiert (schwarz hinterlegt) und kann nun ausgeführt werden.

2.) Schritt ausführen

Klicken Sie auf den Button Schritt ausführen. Von der aktuellen Szene wird zur ersten Szene übergeblendet (mit der Überblendzeit der ersten Szene)

3.) Weitere Schritte ausführen

Um weitere Schritte auszuführen, klicken Sie jeweils auf den Button Schritt ausführen. Achten Sie darauf, dass die Option automatisch zum nächsten Schritt aktiviert ist.

Und wenn etwas anders läuft?

Im Live-Betrieb läuft nicht immer alles so, wie es geplant ist - eine brauchbare Lichtsteuerung muss darauf reagieren können:

  • Die Überblendung kann mit dem Button anhalten unterbrochen und auch wieder fortgesetzt werden.
  • Die Geschwindigkeit der Überblendung kann mit einem Regler beschleunigt oder gebremst werden (jeweils bis zum Faktor 100).

Szene bearbeiten

Wenn während der Proben festgestellt wird, dass eine Szene doch noch nicht wirklich optimal ist, ist deren Änderung auch kein Problem: Wenn die Option Auf Pult ausgeben gewählt ist, dann fahren die Regler wie Motorfader den gespeicherten Szenen hinterher, die aktuelle Szene ist somit schon fertig auf dem Lichtpult eingestellt. Einfach die gewünschte Änderung vornehmen und auf den Button überschreiben klicken.

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Chaser

Sie können natürlich auch jeden Chaser-Schritt einzeln programmieren. Schneller geht es mit dem Chaser-Assistenten:

1.) Nullszene speichern

Stellen Sie auf dem Lichtpult die sogenannte Nullszene ein. Sie definiert, welche Kanäle am Chaser beteiligt sind und wie hoch deren Default-Werte sind.

Aus dem Kontextmenü des betreffenden Masters wird dann Chaser|Nullszene speichern aufgerufen.

2.) Chaser-Assistent

Mit dem Chaser-Assistenten stellen Sie nun ein, wie viele Schritte der Chaser umfassen soll (maximal 999), und bei welchem Schritt auf welchen Kanal welcher Pegel herrschen soll. Mit einem Rechtsklick in die betreffende Zelle kann zwischen Null und Default-Pegel hin- und hergeschalten werden, so dass Chaser mit Default-Pegeln sehr schnell programmiert sind.

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Lichtpultseite erstellen

Nehmen wir an, für den schnelleren Zugriff möchten Sie alle Scheinwerfer mit roten Farbfiltern auf einer Seite haben.

1.) Kanäle auswählen

Ziehen Sie alle Regler der Kanäle hoch, die Sie auf der Seite zusammenfassen möchten.

2.) Seite anlegen

Legen Sie eine neue Seite an (mit den Cursor-Tasten nach unten und Name der Seite angeben).

Wählen Sie dann aus dem Kontextmenü (rechte Maustaste) den Eintrag der Seite hinzufügen|Alle aktiven.

Die gewählten Kanäle werden nun als Fader der Seite hinzugefügt, dabei werden die Kanaleinstellungen (Icon beispielsweise) übernommen.

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Audio-Steuerung

Die Audio-Steuerung beinhaltet zwei Funktionen:
  • Programmgesteuert, zum Beispiel aus der textsteuerung heraus, können Toneinspielungen vorgenommen werden.
  • Zu den eingespielten Audiodateien können Szenen programmiert werden, damit die Lichtwechsel synchron zum Ton kommen.

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Sound-To-Light

Die Sound-To-Light-Funktion ("Lichtorgel") von Party ist zweikanalig und hat 9 Bänder.

Jedem dieser 20 Einzelbänder kann individuell zugewiesen werden, was er steuern soll, beispielsweise einen Kanalpegel, einen Master-Pegel, eine Chaser-Geschwindigkeit. Es lassen sich damit auch Makros ausführen oder Chaser weiterschalten.

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Kennlinie erstellen

Manche Dimmer haben ein etwas seltsames Steuerverhalten. Um hier verschiedene Dimmer einander anzugleichen, können Kennlinien erstellt werden.

Um eine neue Kennlinie anzulegen, wählen Sie im Patch-Fenster Kennline|Neu.

Sie können dann die Kennlinie mittels fünf Stützstellen konstruieren oder frei zeichnen.

Alternativ können die Werte per Tabelle definiert werden.

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Versionen

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler, und wo Szenen bearbeitet werden, wird auch mal die falsche überschrieben: kein Problem in Easy - alle Versionen einer Szene bleiben erhalten und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

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Steuerung externer Geräte

Die Unterstützung externer Geräte ist mit ShowControl Easy möglich, das sowohl als TSP-Client als auch als TSP-Server arbeitet. Für MIDI, SMPTE TimeCode, Relais-Platinen und einiges mehr stehen fertig Programme zur Verfügung, entsprechende Komponenten können aber auch kostenlos hier heruntergeladen werden, so dass eigene Steuerungen damit kompatibel gemacht werden können.

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DMX-Ausgabe

Für die DMX-Ausgabe wird ein entsprechender Hardware-Adapter benötigt. Es werden eine Reihe von Hardware-Adaptern mit Treibern unterstützt (beispielsweise für die USB-Schnittstelle).

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Gruppen

Gruppen sind eine Zusammenfassung von mehreren Kanälen mit ihren jeweiligen Werten - im Prinzip eine Szene. Gruppen werden jedoch wie einzelne Kanäle vom Lichtpult aus gesteuert. Szenen können statt mit einzelnen Kanälen auch mit Gruppen (oder gemischt) programmiert werden. Eine solche Gruppe könnte beispielsweise "rotes Licht auf der linken Bühnenseite" sein. Muss das Projekt auf eine andere Spielstätte umgestellt werden, dann brauchen erst mal nur die verwendeten Gruppen neu gespeichert werden und nicht alle Szenen.

LightControl Easy erlaubt bis zu 1024 Gruppen, es werden alle Versionen einer Gruppe im Speicher gehalten.

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DMX-In

Mit entsprechender Hardware erlaubt LightControl Easy das Einlesen von bis zu 1024 DMX-Kanälen. Sie können jedem Eingangskanal eine Kennlinie zuweisen, Sie können auch für jeden Eingangskanal einstellen, welche Funktion er wahrnehmen soll (ähnlich Sound-To-Light).

Haupteinsatzbereich von DMX-In sind die Übernahme von kompletten Shows von anderen Lichtsteuersystemen und die Steuerung von Master-Fadern über ein externes DMX-Pult.

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